Prävention

Zirka 50 Prozent aller schweren Knieverletzungen im Leistungssport lassen sich nach aktueller Studienlage durch Präventionsprogramme verhindern

Die Kreuzbandverletzung im Fußballsport stellt sicherlich aufgrund der Präsenz in den Medien sowie ihrer Häufigkeit die am besten erforschte und dokumentierte Sportverletzung dar. Sie steht jedoch exemplarisch für viele andere Sportverletzungen und wir müssen davon ausgehen, dass Präventionsprogramme auch in anderen Körperregionen zu ähnlicher Verletzungsreduktion führen können.

Prävention bedeutet jedoch auch, den biologischen Alterungsprozess mit seinen Auswirkungen auf den menschlichen Bewegungsapparat zu begleiten. Gewisse Risikofaktoren begünstigen einen schnelleren Gelenkverschleiß, den frühzeitigen Abbau von Muskulatur oder eine eher katabole (Abbau) Stoffwechsellage. Das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihren behandelnden Ärzten sollte es uns ermöglichen, auch „unangenehme Themen“ wie Gewicht, Ernährung oder fehlende / unsachgemäße sportliche Betätigung gemeinsam zu besprechen. Nur so kann der Grundstein für „Ihr ganz persönliches Präventionsprogramm“ gelegt werden.

  • Sportmedizinische Untersuchung und Beratung

    Jeder aktive Sportler, egal ob im Freizeit- oder Profibereich, benötigt regelmäßig Unterstützung zur Leistungsoptimierung bzw. Verletzungsprävention. Durch unsere langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet sowie die halbjährlichen Testungen zur Sporttauglichkeit unserer Vereinsathleten beherrschen wir standardisierte Testverfahren zur Evaluation Ihres Profils. Angepasst auf Sportart, Zeitpunkt in Ihrer Karriere, Verletzungen und viele weitere Faktoren stellen wir gemeinsam Ihre ganz persönliche Testbatterie zusammen, um mögliche Schwachstellen aufzudecken sowie Ihre individuellen Stärken zu fördern.

  • Primärprävention von Sportverletzungen

    Gemeinsames Ziel muss es sein, die Zahl an schweren Sportverletzungen drastisch zu reduzieren. Ausgehend von der Analyse des Unfallhergangs häufiger Sportverletzungen gelingt es, im alltäglichen Training Übungen zur Stabilisierung des Bewegungsapparates zu integrieren und somit zum Schutz vor fehlerhafter Belastung beizutragen. Die beste Therapie einer Verletzung besteht darin, sie zu verhindern.

    Erfahren Sie mehr unter www.returntomove.com.

  • Sekundärprävention nach operativer Versorgung

    Im Fall einer Verletzung sollten wir alles dafür zu tun, dass es bei diesem einmaligen traumatischen Ereignis bleibt (Sekundärprävention). Eine Verdrehung (Distorsion) des Sprung- und des Kniegelenks ist oftmals der Beginn einer ganzen Reihe an schmerzhaften Einschränkungen der unteren Extremität. Nach erfolgreicher konservativer oder operativer Behandlung muss das schwächste Glied in der Kette wieder voll funktionsfähig werden und auch die Nachbarstrukturen benötigen fachmännische Unterstützung zur vollständigen Heilung.

    Erfahren Sie mehr unter www.returntomove.com.

  • Vereinsbetreuung

    In der Vereinsbetreuung liegt es in der Aufgabe des Funktionsteams aus Trainern, Therapeuten und Ärzten, das Thema Prävention gemeinsam aufzuarbeiten, den Spielern zugänglich zu machen und feste Algorithmen zu entwickeln. Da diese Tätigkeiten außerhalb des Profibereichs in aller Regel nicht vergütet werden, ist hier viel Eigeninitiative und ehrenamtliche Tätigkeit gefragt.
    Mit dem FIFA+ Programm, dem Stop X Programm der deutschen Gesellschaft für Kniechirurgie oder dem Programm zur Verletzungsprävention der VBG stehen verschiedenste, auch online zugängliche Protokolle zur Verfügung.

    Aktuell betreuen wir den Fußballverein Bahlinger SC und den Eishockeyverein EHC Freiburg.

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