Rehabilitation Vordere Kreuzbandplastik und Meniskusnaht

Ihr Begleiter nach der Operation

Sie haben die Operation der Vorderen Kreuzbandplastik mit Meniskusnaht erfolgreich überstanden. Doch wie geht es weiter ? Wann kann wieder geduscht werden ? Wie stark darf das Knie belastet werden ? Wer gibt die Antithrombosespritze ? Fragen über Fragen. Der vorliegende Behandlungsfahrplan soll postoperativ Hilfestellung leisten sowie detaillierter Wegweiser und Anleitung zugleich sein. Die vorgegebene zeitliche Abfolge der einzelnen therapeutischen Maßnahmen orientiert sich dabei an unseren langjährigen Erfahrungen und den daraus entwickelten Leitlinien. Ziel ist eine passgenaue, individuelle Rehabilitation als Grundlage für den weiteren optimalen Heilungserfolg nach der Operation.

Behandlungskalender Vordere Kreuzbandplastik und Meniskusnaht

Patientenservice

Die Inhalte in der Nachsorge nach Vorderer Kreuzbandplastik mit Meniskusnaht (auch nach Meniskuswurzelnaht und Meniskusrampennaht) sind Behandlungsempfehlungen aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung dieser Verletzung. Abweichungen von den Richtwerten sind jederzeit möglich, bzw. erforderlich, wenn medizinisch angezeigt.

Beweglichkeit

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  • Beweglichkeit des Kniegelenkes: Unmittelbar nach der Operation legen wir ihnen eine Genuloc/Mecronschiene in 10° Beugestellung an

Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 2 Wochen
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen

→ WAS IST  ROM

  • Physiotherapie: Auch in der Physiotherapie gilt: Streckung/Beugung: 0-10-70°, d.h. in diesem ROM sollte das Kniegelenk bewegt werden. Schwerpunkt: Lymphdrainage, Gehschule und Behandlung des Musculus iliopsoas.
  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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  • CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene)-Einstellung der Beweglichkeit ROM Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad möglich !

  • ärztliche Kontrolluntersuchung: im OZ Freiburg oder bei ihrem nachbehandelnden Orthopäden
  • selbstständige Eigenübungen: Sie beginnen mit Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes (auch in der Orthese möglich). Diese ersten isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.

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Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 2 Wochen
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen

→ WAS IST  ROM

  • Physiotherapie: Auch in der Physiotherapie gilt: Streckung/Beugung: 0-10-70°, d.h. in diesem ROM sollte das Kniegelenk bewegt werden. Schwerpunkt: Lymphdrainage, Gehschule und Behandlung des Musculus iliopsoas.
  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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  • CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene)-Einstellung der Beweglichkeit ROM Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad möglich !

  • selbstständige Eigenübungen: Sie führen die Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes fort. Diese ersten isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
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Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 2 Wochen
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen

→ WAS IST  ROM

  • Physiotherapie: Auch in der Physiotherapie gilt: Streckung/Beugung: 0-10-70°, d.h. in diesem ROM sollte das Kniegelenk bewegt werden. Schwerpunkt: Lymphdrainage, Gehschule und Behandlung des Musculus iliopsoas.
  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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  • CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene)-Einstellung der Beweglichkeit ROM Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad möglich !

  • selbstständige Eigenübungen: Sie führen die Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes fort. Diese ersten isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
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Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung jetzt : 0-0-90 Grad für 2 Wochen
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen

→ WAS IST  ROM

Physiotherapie: Auch in der Physiotherapie gilt:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung:   jetzt0-0-90 Grad
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss Meniskus : Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen
  • Schwerpunkt: Lymphdrainage, Gehschule und Behandlung des Musculus iliopsoas.
  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene)-Einstellung der Beweglichkeit ROM Streckung/Beugung:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus: Streckung/Beugung:  jetzt  0-0-90 Grad
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss Meniskus: Streckung/Beugung: 0-10-70 Grad für 4 Wochen

  • selbstständige Eigenübungen: Sie führen die Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes fort (auch in der Orthese möglich). Diese ersten isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
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Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: frei
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-0-90 Grad für 2 Wochen

→ WAS IST  ROM

Physiotherapie: siehe ROM oben, d.h. in diesem ROM sollte das Kniegelenk bewegt werden. Schwerpunkt: Lymphdrainage, muskuläres und neuromuskuläres Training und Behandlung des Musculus iliopsoas.

  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene)

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: frei
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss Meniskus: Streckung/Beugung: 0-0-90 Grad für 2 Wochen

  • selbstständige Eigenübungen: Sie führen die Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes fort. Diese ersten isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen,ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
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Beweglichkeit des Kniegelenkes: ROM ( range of motion- oder Neutral-Null- Methode) in der Orthese:

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung: frei
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: 0-0-90 Grad für 2 Wochen

→ WAS IST  ROM

  • Physiotherapie: ROM siehe oben, d.h. in diesem ROM sollte das Kniegelenk bewegt werden. Schwerpunkt: muskuläres und neuromuskuläres Training und Behandlung des Musculus iliopsoas.
  • Der Musculus iliopsoas ist der stärkste Beuger des Hüftgelenks. Er ist ebenfalls an der Aufrichtung des Rumpfes aus der Rückenlage beteiligt, da diese durch eine Beugung im Hüftgelenk erfolgt. Er neigt aufgrund einer kompensatorischen Überlastung durch den Ausfall des Quadriceps im Rahmen einer Verletzung oder nach einer Operation des Kniegelenkes zu erheblichen Verspannungen und sollte von ihrem Physiotherapeuten nach OP mit in das Behandlungsregime einbezogen werden!
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  • CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene), siehe ROM oben,

  • selbstständige Eigenübungen: Sie führen die Anspannungsübungen (Quadricepsaktivierung) für den Oberschenkelmuskel im vorgesehenen Bewegungsausmass des Kniegelenkes fort (auch in der Orthese möglich). Diese isometrischen Übungen beeinhalten Anteile des Koordinationstrainings, wiederholende Muskelkontraktionen, ohne den Muskel in seiner Länge zu verändern.
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Beweglichkeit des Kniegelenkes: frei

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : Streckung/Beugung:  frei
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss, Wurzelriss, Rampenläsion : Streckung/Beugung: frei
  • CPM Schiene: (Motorbewegungsschiene): nicht mehr notwendig
  • Therapieziele Physiotherapie: Normalisierung der Alltagsmotorik – Erreichen physiologischer Muskelbalance der gesamten Becken-Bein-Achse
  • spezielle Rehamassnahmen: jetzt möglich, beim Leistungssportler erforderlich !

Wichtiges Aufbautraining in der Spätphase der Rehabilitation vor Beginn der sportartspezifischen Belastung: 

  • Training der „knieschonenden“ Landetechniken 
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  • Rumpfstabilitätstraining oder Core-Training 
  • Training der Hüftabduktoren und insbesondere externen Hüftrotatoren
  • Stärkung der hinteren Oberschenkelmuskulatur, z.b. Hamstringmuskeln
  • Übungen zur Verbesserung der „Beidfüßigkeit“ im Fußball
  • Beinachsentraining
weitere Infos unter www.returntomove.com

 

Belastung

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Gehen mit zwei Gehstützen: aufgrund der Nervenblockade (Reduzierung Schmerz) nach Vorderer Kreuzbandplastik ist am Operationstag volle Entlastung des operierten Beines notwendig- keine Belastung des operierten Beines!

  • bei nicht komplexen Meniskusnähten z.b. alleinige Hinterhornnaht des Meniskus : keine Belastung des operierten Beines!
  • bei komplexen Meniskusnähten z.b. Korbhenkelriss Meniskus : keine Belastung des operierten Beines!
  • Einstellung der Gehstützen: Um mit Gehstöcken vernünftig gehen zu können, muss die Länge dieser Gehhilfen auch die richtige sein, d.h.die korrekte Länge muss erst bestimmt werden. Die richtige und passende Länge ist entscheidend um die Gehstöcke sicher und stabil verwenden zu können. Diese hängt u.a. von der Körpergröße des Nutzers ab. Sind die Gehstöcke zu kurz, so muss man sich immer leicht nach vorne beugen um sich abzustützen. Ist die Länge zu hoch eingestellt, fällt es einem schwerer das Gleichgewicht zu halten.

Das Gehen mit Unterarmgehstützen mit Teilbelastung- Drei Punkte Gang-

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Gehen mit zwei Gehstützen:

Stellen sie sich zu Hause auf eine Waage, zunächst mit dem gesunden Bein, dann mit dem operierten Bein, um zu “erfühlen”, welche Belastung ungefähr 20 Kg erfordern!

Gehen mit zwei Gehstützen:

Gehen mit zwei Gehstützen:

meniskus-wichtig-zu-wissenVollbelastung zunächst nur in häuslicher Umgebung für kurze Strecken (am Anfang noch mit beiden Gehstöcken möglich), keine Wanderungen oder längere Spaziergänge!