Das Kniegelenk

Eines der am meisten beanspruchten Gelenke

Das Kniegelenk ist eines der am meisten beanspruchten Gelenke im menschlichen Körper. Mit seiner komplexen Biomechanik ist es ein Wunderwerk der Natur. Tag für Tag ist es, flexibel und dennoch stabil, einem Höchstmaß an Belastungen ausgesetzt. Verletzungen am Kniegelenk führen oftmals ebenso zu bleibenden Einschränkungen und arthrotischen Veränderungen wie angeborene oder erworbene Fehlstellungen. Eine detaillierte Analyse, die frühzeitige Diagnosesicherung sowie Einleitung einer individuell angepassten Therapie ist Grundvoraussetzung für eine möglichst schnelle Genesung. Dabei stellen der Meniskus sowie stabile Kapsel-Bandverhältnisse die wichtigsten schützenden Faktoren für unseren Knorpel dar. Gerade übergangene Verletzungen können mit fortschreitendem Alter zur Kniegelenksarthrose führen. Deshalb ist der rechtzeitige Gang zum Kniespezialisten bei Schmerzen oder Traumata empfehlenswert.

Die Plica mediopatellaris ist eine Falte der Gelenkschleimhaut (Synovialfalte), die sich im Kniegelenk zwischen dem Oberschenkelknochen (Femur) und der Kniescheibe (Patella) befindet. Die Plica ist ein Relikt aus der Embryonalzeit. In der frühen embryonalen Entwicklung wachsen mehrere Gelenkhöhlen zu einer einzigen zusammen.

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 In jedem Knie befindet sich ein Paar dieser Knorpelscheiben, das durch Unfälle oder Abnutzungserscheinungen Schaden nehmen kann. Bei akuten Verletzungen schießt der Schmerz oft spürbar ein, während altersbedingte Meniskusschäden meist erst spät erkannt werden, da sie in der Anfangsphase nicht unbedingt mit Beschwerden einhergehen.

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Das Knie mit seinen Knorpelflächen und Bändern ist ein kompliziertes Gelenk und besonders bei bestimmten Sportarten sehr anfällig für Verletzungen. Nicht selten ist dabei eines der beiden Kreuzbänder betroffen, meistens das vordere. “Einer von 1000 Einwohnern im Alter zwischen 15 und 25 zieht sich pro Jahr ein Kreuzbandriss zu”.

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Normalerweise wird ein gerissenes Kreuzband mit Hilfe einer Ersatzsehne im Rahmen einer minimal-invasiven Kreuzband-OP therapiert und der Patient hat für den Rest seines Lebens Ruhe. Aus unterschiedlichen Gründen kommt es jedoch vor, dass sich das Transplantat lockert. Sogenannte Revisionseingriffe werden notwendig.

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Eine Verletzung des hinteren Kreuzbands ist seltener als eine Verletzung des vorderen Kreuzbandes. Ursachen sind Unfälle beim Sport oder ein Autounfall, wenn der Unterschenkel bei gebeugtem Knie stark nach hinten gedrückt wird.

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Verletzungen der Knieseitenbänder, z.b.ein Innen-oder Aussenbandriss sind die häufigsten Sportverletzungen. Zu den Risikogruppen gehören insbesondere Fußballer und Skifahrer, da diese oft rasche Richtungsänderungen vollziehen müssen und die Unterschenkel starken Kräften ausgesetzt sind. Neben Knieschmerzen zeichnet sich eine Seitenbandruptur durch Bewegungseinschränkung, Bluterguss und Schwellung aus.

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Die heute fast ausschließlich arthroskopische Behandlung von Kreuzbandverletzungen hat die offene Kniebandchirurgie mehr oder weniger abgelöst. Gleichzeitig werden wir als Ärzte immer wieder mit kombinierten und komplexen Instabilitäten des Kniegelenkes konfrontiert, bei denen eine isolierte Rekonstruktion der Kreuzbänder nicht ausreicht. So kann eine unterschätzte periphere Instabilität ( Innen-Aussenband-anterolaterales Ligament, etc.) das Ergebnis einer womöglich guten vorderen Kreuzbandrekonstruktion beeinträchtigen.

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Ein differenzierte Betrachtungsweise bei der Diagnostik und Therapie kniescheibenbedingter Beschwerden ist Voraussetzung für das Verstehen der funktionellen Anatomie der Kniescheibe. Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen der Instabilität der Kniescheibe (Patellainstabilität bei Luxation) und dem Kniescheibenschmerz mit und ohne anatomische Anomalien.

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Dr. Tarek Schlehuber ist zertifizierter Spezialist für Knorpelzelltransplantationen.

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Umstellungsosteotomie

Bei ausgeprägten O- oder X-Beinen und entsprechenden Beschwerden sowie vor jedem rekonstruktiven Knorpeleingriff sollte eine Ganzbeinstandaufnahme (Röntgen im Stehen) durchgeführt werden, um den genauen Grad der Achsabweichung messen zu können. Ab bestimmten Gradzahlen ist eine Achskorrektur nicht nur empfohlen, sondern wird bei Knorpelzelltransplantationen sogar vorausgesetzt. Mit den modernen Implantaten ist eine Teilbelastung direkt nach dem operativen Eingriff möglich. Es schließt sich eine Zeit intensiver Nachsorge und kontinuierlicher Physiotherapie in den Folgemonaten an.

Arthrose ist die häufigste aller Gelenkkrankheiten und beschreibt den Zustand nach Zerstörung der Knorpelschicht eines Gelenks und den damit einhergehenden Knochenveränderungen.

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Bei endgradiger therapierefraktärer Arthrose im Kniegelenk sowie deutlichem Leidensdruck (Belastungs-, Ruhe- und Nachtschmerz trotz Schmerzmedikation und Physiotherapie) erfolgt nach ausführlicher Aufklärung und auf Wunsch des Patienten die Implantation einer Kniegelenksendoprothese (ggf. Schlittenprothese). Diesen Eingriff führt Dr. Schlehuber im Lorettokrankenhaus Freiburg durch.

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