“All inside Technik” -unser Operationsverfahren für eine knochenschonende Vordere Kreuzbandplastik bei Kindern und Erwachsenen

Vordere Kreuzbandruptur bei Kindern

Die operative Versorgung der vorderen Kreuzbandruptur bei Kindern wird unter Experten nicht zuletzt aufgrund der nicht geschlossenenen Wachstumsfugen kontrovers diskutiert. Die gesteigerte Verletzungshäufigkeit bei der vorderen Kreuzbandruptur bereits bei Kindern ist der Zunahme “kniebelastender Sportarten” geschuldet, sowie eine Folge erhöhter Intensität von Wettkampf und Training, auch in jüngeren Altersgruppen. Literaturangaben zufolge werden derartige Verletzungen mit einer Häufigkeit von ca. 3-4 % bei Kinder angegeben, einem Klientel, bei dem die Wachstumsfugen bei einer operativen Versorgung noch geöffnet sind.

Offene Wachstumsfugen entscheidender Hinderungsgrund für Operation

Offene Wachstumsfugen waren bislang der entscheidende Hinderungsgrund sich eindeutig für eine Operation zu entscheiden, da das Durchbohren der Epiphyse(Wachstumsfuge) zu einem vorzeitigen Schluss der Fuge mit daraus resultierender möglicher Beeinträchtigung des Längenwachstums oder einer Abweichung der Beinachse führen kann.
Ein neuartige Technik mit einem speziellem Bohr- und Fixationssystem steht nun mit der von von uns seit Jahren eingesetzten “all inside Technik” , die eine Durchbohrung der Epihysenfuge überflüssig macht, zur Verfügung.

Vordere Kreuzbandplastik bei Erwachsenen

Die Fortschritte in der Medizintechnik ermöglichen es , die Technik der Kreuzbandplastik zu verbessern und noch minimal -invasiver zu gestalten. Wir bevorzugen diese Technik  auch bei Erwachsenen, da insgesamt das Operationstrauma bei der Operation der Vorderen Kreuzbandplastik deutlich reduziert ist und zusätzlich für uns ein wesentlicher Vorteil gegenüber der herkömmlichen Methode besteht: “Die knochenschonende Bohrlochanlage bei der Bohrung im Ober-und Unterschenkel zur Befestigung des Transplantates”.

Die Vorteile unserer Operationstechnik

Bei der “All inside Technik” (alles von innen!) erfolgt ausser beidseitigen minimalen Hautschnitten ( Zugang und Arbeitsportal) keine Eröffnung des Gelenkes

drastische Reduzierung postoperativer Schmerzen infolge minimal -invasiver Operation und red.Schwellneigung und Blutergussbildung

Die Bohrkanalanlagen zur Befestigung der Sehne werden ausschliesslich von innen angelegt, sodass keine Durchbohrung des Knochens mehr von außerhalb in das Gelenk stattfindet

Knochenschonende Bohrlochanlage von “innen” reduziert insgesamt Operationstrauma

aufgrund der stabilen Befestigung mit speziellem anpassungsfähigen Corticalisfixationssystem ist keine Orthesenversorgung notwendig

Aufgrund reduzierter Schwellneigung und Bluterguss/Ergussbildung im und außerhalb des Kniegelenkes schnellerer Beginn rehabilitativer Maßnahmen mit frühzeitiger Vollbelastung des operierten Beines

Ein 360-Grad-Kontakt zwischen Kreuzbandtransplantat und Knochenkanal sorgt für optimales Einheilverhalten. Nur noch minimale Hautinzisionen(zwei Stichinzisionen und ein Drei-Zentimeter- Schnitt) sind notwendig, um die Operation durchzuführen, wodurch das ästhetische Ergebnis ebenfalls verbessert wird

Die GraftLink-Technik ist das Nonplusultra bei der anatomischen, minimal-invasiven und reproduzierbaren ACL-Rekonstruktion mit besonderer Nahttechnik des Transplantates der Semitendinosussehne im Vierfachstrang

Offene Wachstumsfugen waren bislang der entscheidende Hinderungsgrund sich eindeutig für eine Operation zu entscheiden, da das Durchbohren der Epiphyse(Wachstumsfuge) zu einem vorzeitigen Schluss der Fuge mit daraus resultierender möglicher Beeinträchtigung des Längenwachstums oder einer Abweichung der Beinachse führen kann. Mit dieser Technik kann die Durchbohrung der Epihysenfuge vermieden werden.

Unsere bevorzugte Operationstechnik der Vorderen Kreuzbandplastik